Gute Inhaltsstoffe und ihre Wirkweise:
- Bacillus Velezensis ist einer der widerstandsfähigsten Probiotika-Stämme für Hunde. Er hat die Fähigkeit, verschiedene bioaktive Substanzen zu produzieren, darunter Enzyme, Antibiotika, Peptide und andere Metaboliten. Diese Substanzen können antimikrobielle, antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften haben, die für die Gesundheit von Hunden von Vorteil sein können. [1]
- Flohsamenschalen beinhalten wasserbindende Schleimstoffe, welche die Darmtätigkeit regulieren und dadurch Verstopfung und Durchfall lindern.
- Bierhefe ist eine reichhaltige Quelle für Beta-Glukane, B-Vitamine (auch Biotin) und andere Nährstoffe wie Zink und Selen, die für die Gesundheit des Darms und der Haut von Bedeutung sind.
- Präbiotika sind unverdauliche Bestandteile, die das Wachstum der nützlichen Bakterien im Darm fördern.²
Wir haben uns für die natürlichen Quellen Inulin (Zichorie) und Pektin (Karottenpulver, Zitrustrester) entschieden. [2] - Fenchel und Anis sind traditionelle Hausmittel für die Verdauung, mit beruhigenden und entzündungshemmenden Eigenschaften.
- Schwarzkümmelöl hat antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften. Es enthält essenzielle Fettsäuren wie Omega-3 sowie B-Vitamine, Zink und Selen.
Studien:
[1] Guarner, F., Sanders M., Eliakim R., Fedorak R., Gangl A., Garisch J. 2017. Probiotics and Prebiotics. World Gastroenterology Organization Global Guidelines.
Zusammenfassung:
In den Guidelines wird hervorgehoben, dass Probiotika bei einer Reihe von Magen-Darm-Erkrankungen nachweislich erhebliche gesundheitliche Vorteile bieten, darunter bei der Behandlung von Durchfall, Reizdarmsyndrom und entzündlichen Darmerkrankungen (IBD).
Das Dokument unterstreicht die Sicherheit und Wirksamkeit von Probiotika in verschiedenen Populationen, einschließlich Tieren, wo sie zur Aufrechterhaltung eines gesunden Gleichgewichts der Darmmikrobiota beitragen, die Immunfunktion unterstützen und die Häufigkeit und Dauer von Magen-Darm-Infektionen verringern.
Die Guidelines plädieren für die Einbeziehung von Probiotika als Teil eines umfassenden Ansatzes zur Behandlung der Magen-Darm-Gesundheit, der sich auf umfangreiche Belege aus klinischen Studien stützt, die ihre positive Wirkung belegen.
[2] M. P. Perini, V. Pedrinelli, P. H. Marchi, L. B. Fiuza Henríquez, R. V. Amorim Zafalon, T. H. A. Vendramini, J. C. de Carvalho Balieiro, M. A. Brunetto Potential Effects of Prebiotics on Gastrointestinal and Immunological Modulation in the Feeding of Healthy Dogs: A Review
Zusammenfassung:
Der Bericht hebt hervor, dass Präbiotika die Magen-Darm-Gesundheit von Hunden positiv beeinflussen können, indem sie das Wachstum nützlicher Darmbakterien wie Bifidobakterien und Laktobazillen fördern. Dieses verbesserte Gleichgewicht der Darmmikrobiota kann zu einer verbesserten Verdauung und Nährstoffaufnahme sowie zu einer Verringerung der schädlichen Bakterien führen.
Die Studie ergab, dass Präbiotika eine wichtige Rolle bei der Modulation des Immunsystems spielen. Sie können die Produktion von kurzkettigen Fettsäuren (SCFAs) fördern, die für die Aufrechterhaltung der Darmintegrität und die Verringerung von Entzündungen von Vorteil sind. Diese Immunmodulation trägt dazu bei, Hunde vor verschiedenen gastrointestinalen Infektionen und systemischen Entzündungen zu schützen.
Die Aufnahme von Präbiotika in die Ernährung wurde mit insgesamt verbesserten Gesundheitsergebnissen bei Hunden in Verbindung gebracht, darunter eine bessere Fellqualität, ein gleichmäßigeres Energieniveau und eine verbesserte allgemeine Vitalität. Die Überprüfung legt nahe, dass diese Vorteile wahrscheinlich auf die verbesserte Darmgesundheit und die durch Präbiotika geförderte Immunfunktion zurückzuführen sind.
[3] Für den verwendeten Stamm Bacillus velezensis DSM 15544 wurden im Rahmen umfassender EFSA‑Bewertungen keinerlei histaminbildende Aktivität festgestellt. Aufgrund des QPS‑Status gilt dieser Stamm als sehr wahrscheinlich histaminfrei und zeichnet sich durch ein hohes Sicherheitsprofil bei Zielarten wie Hunden aus.
https://www.efsa.europa.eu/en/efsajournal/pub/6903